Herzlich Willkommen bei der
Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.

     Aktuelles      Diagnose      Therapie      Selbsthilfe      Für Angehörige      Für Experten      Z-Aktuell      Über die DGZ      Presse
 
 

Einschränkung der freien Therapeutenwahl?

Dem Bundestag liegt das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) zur Abstimmung vor. Dieses sieht vor, dass „besonders qualifizierte Ärzte und psychologische Psychotherapeuten“ in Voruntersuchungen festzulegen haben, zu welchem Hilfe- oder Therapieangebot die Betroffenen gehen dürfen. Damit würde der freie Zugang der Patienten zur Psychotherapie erheblich eingeschränkt werden. Es wird ausgerechnet für Menschen, die in den psychotherapeutischen Praxen oft über enorme seelische Belastungen sprechen, eine zusätzliche Hürde vor ihrer Behandlung geschaffen. Zahlreiche Selbsthilfe- und Therapeutenverbände rufen zur Unterschrift einer Petition auf, die den Bundestag auffordert, den Gesetzentwurf abzulehnen und an das zuständige Fachministerium zurück zu verweisen. Gezeichnet werden kann von jedem, der dieser Petition zustimmt – bis zum 13. Dezember – daher ist Eile geboten! Hier der Link zur Petition=>


 
 

Unser Adventskalender

"Die Adventszeit beginnt in den Herzen eines jeden Menschen!
Licht ist etwas, dass sich im Inneren entfaltet und nach außen strahlt!"
von Gudrun Kroop

Wir wünschen allen Besuchern unserer Webseite, eine schöne und besinnliche Adventszeit.
Die Moderatoren unseres DGZ Forums haben einen Adventskalender gestaltet um die Zeit bis Weihnachten verschönern. Mögen sich hinter den Türen nur schöne Dinge befinden, die Freude bringen. Hier geht’s zum Adventskalender=>
Mit lieben Grüßen,
Ihr DGZ Team.


 
 

Liebe Besucher unserer Homepage

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der seit mehr als 20 Jahren Menschen mit einer Zwangsstörung auf ihrem Weg aus dem Zwang unterstützt. Wir vermitteln Betroffenen, deren Angehörigen und Behandlern Informationen über diese häufig im Verborgenen gelebte Erkrankung.
In der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen haben sich Betroffene, Angehörige, Ärzte, Psychotherapeuten und Wissenschaftler zusammengetan, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen allen unter einer Zwangsstörung Leidenden zugänglich zu machen. Wir wollen, dass Menschen mit einer Zwangsstörung nicht auf zweifelhafte Informationen und Angebote im Internet zurückgreifen müssen. Experten sind sich einig darüber, dass die Verhaltenstherapie die Methode der Wahl ist, um Zwänge in den Griff zu bekommen. Eine Verhaltenstherapie bietet gute Chancen, dass Zwänge nicht mehr das Leben der Betroffenen bestimmen und die Betroffenen einen von Zwängen befreiten Alltag leben können.
Um unsere kostenfreien Serviceleistungen für Zwangserkrankte und deren Angehörige sicherstellen zu können, sind wir auf Beiträge und Spenden angewiesen. Wir würden uns über Ihren Beitritt, die Bestellung eines Abos der Z-aktuell oder Ihre Spende sehr freuen. => Zur Beitrittserklärung

Unsere Kontaktdaten: Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg - Telefon: (040) 689 13 700
Allgemeine Sprechzeit: Montag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr


 
 

Expositionsbehandlung noch immer zu selten

Bereits seit vielen Jahren wird in Fachkreisen immer wieder die unzureichende Anwendung der Expositionsbehandlung in der Therapie von Angst- und Zwangsstörungen kritisiert. Führt doch dieser Mangel für den betroffenen Patienten zu einem nicht unerheblichen Behandlungsnachteil. Prof. Ulrich Voderholzer, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der DGZ sowie Prof. Jürgen Hoyer, Experte in Fragen der Expositionsbehandlung bei Angststörungen nehmen in einem Spiegel-Online Interview zu diesem Thema Stellung. Mehr=>


 
 

Studien zu Zwangsstörungen

An der Universität Hamburg (10/2018), am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt (07/2018), der Universität Potsdam (07/2018 + 01/2018), am UKE-Hamburg (11/2017), der Uniklinik Tübingen und der Klinik Köln-Holweide (10/2016), den Universitäten Leipzig und Marburg (07/2016) und der Uniklinik Freiburg (02/2016) finden Studien zu Zwangsstörungen statt. Betroffene sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. mehr=>>


 
 

Kontrollzwänge: Verständlich erklärt
Das Webvideoprojekt "Kontrollzwänge: Verständlich erklärt" ist ein acht minütiges Erklärvideo, das versucht, Zwangsstörungen, deren Ursachen, Theorien, Symptome und Therapiemöglichkeiten möglichst einfach zu erklären. Der Film richtet sich an Interessierte, Angehörige sowie Betroffene.
Ein Film von Felix Borns, Student Mediendesign an der Hochschule Trier mehr=>


 
 

Curriculum Zwangsstörungen 16.03 bis 25.05.2019 in Leipzig

Das Curriculum Zwangsstörungen wird im Jahr 2019 in Leipzig stattfinden. Wie in den Vorjahren ist es ein Fortbildungsangebot für Mitarbeiter aus Heilberufen, insbesondere für Psychologen, Psychotherapeuten sowie Fachärzte für Psychotherapie und Psychosomatik, welche in der Versorgung von Menschen mit Zwangsstörungen tätig sind.
Innerhalb des viertägigen Curriculums sollen den Behandlern Wissen und vertiefte Erfahrungen zur Therapie der Zwangsstörungen vermittelt werden. Ziel des Leipziger Curriculums ist es auch, mögliche Vorbehalte in der Behandlung von Zwangsstörungen auszuräumen und Sicherheit in der Anwendung der Expositionsmethode aufzubauen. Mehr=>


 
 

Selbsthilfe tut gut

Als Ergänzung zur Psychotherapie können Selbsthilfegruppen einen hilfreichen Beitrag leisten, um Zwänge zu bewältigen. Selbsthilfegruppen sind auch ein wichtiger Teil des Gesundheitssystems, weil sie z.B. zur Aufklärung über die Störung beitragen und dem Austausch unter Betroffenen dienen. Wenn Sie sich über die Ziele und die Arbeitsweise von Selbsthilfegruppen informieren möchten oder in unserer SHG-Liste nachschauen wollen, ob es in Ihrer Region eine Selbsthilfegruppe zu Zwängen gibt, finden Sie hier mehr=>.
Und hier=> ein kleiner und netter Film zur Selbsthilfe: Vielen Dank für das Gespräch! von NAKOS.


 
 

Habe ich eine Zwangsstörung?

Mit diesem Selbsttest können Sie prüfen, ob Sie ggf. unter einer Zwangsstörung leiden. Der Test umfasst diese 5 Fragen:
(1) Waschen und putzen Sie sehr viel?
(2) Kontrollieren Sie sehr viel?
(3) Haben Sie quälende Gedanken, die Sie loswerden möchten, aber nicht können?
(4) Brauchen Sie für Alltagstätigkeiten sehr lange?
(5) Machen Sie sich Gedanken um Ordnung und Symmetrie?
Wenn Sie mindestens eine der obigen Fragen mit "Ja" beantwortet haben und zudem eine Beeinträchtigung erleben, könnte bei Ihnen eine Zwangsstörung gegeben sein. Ist dies der Fall nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Hausarzt oder einem Facharzt für Psychiatrie auf, der eine gesicherte Diagnose stellen wird.


 
 

Therapeuten gesucht

Wenn Sie als psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut Interesse an der Behandlung von Zwangsstörungen haben, nehmen wir Sie gerne in unsere Liste der Therapeuten auf. Hier der Link zu unserem Fragebogen für Therapeuten. mehr=>>


 
 

Förderung der Selbsthilfe nach § 20 h SGB V
Als Bundesorganisationen der Selbsthilfe haben wir im Jahr 2018 pauschale Fördergelder der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 22.000,00 Euro erhalten. Ohne diese Zuwendungen wäre unsere Arbeit nur halb so erfolgreich gewesen. Unser herzlicher Dank gilt namentlich diesen Krankenkassen und Verbänden: Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), AOK-Bundesverband (GbR), BKK-Dachverband e.V., IKK e.V., Knappschaft, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.


 

 

Veranstaltungen:
19.+20.01.2019
Jahrestagung der SGZ in Basel
mehr=>>

 

Z-Aktuell



Zur Bücherliste

 

Ein Quiz zu Zwangsstörungen
mehr=>
Zwänge verstehen und überwinden
Ein YouTube Kanal
von Prof. Dr. Willy Ecker,
Mitglied im wissenschaftlichen
Beirat der DGZ
mehr=>>

Zum Forum
Zum Chat