Herzlich Willkommen bei der
Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.

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Liebe Besucher unserer Homepage

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der seit mehr als 20 Jahren Menschen mit einer Zwangsstörung auf ihrem Weg aus dem Zwang unterstützt. Wir vermitteln Betroffenen, deren Angehörigen und Behandlern Informationen über diese häufig im Verborgenen gelebte Erkrankung.
In der Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen haben sich Betroffene, Angehörige, Ärzte, Psychotherapeuten und Wissenschaftler zusammengetan, um ihr Wissen und ihre Erfahrungen allen unter einer Zwangsstörung Leidenden zugänglich zu machen. Wir wollen, dass Menschen mit einer Zwangsstörung nicht auf zweifelhafte Informationen und Angebote im Internet zurückgreifen müssen. Experten sind sich einig darüber, dass die Verhaltenstherapie die Methode der Wahl ist, um Zwänge in den Griff zu bekommen. Eine Verhaltenstherapie bietet gute Chancen, dass Zwänge nicht mehr das Leben der Betroffenen bestimmen und die Betroffenen einen von Zwängen befreiten Alltag leben können.
Um unsere kostenfreien Serviceleistungen für Zwangserkrankte und deren Angehörige sicherstellen zu können, sind wir auf Beiträge und Spenden angewiesen. Wir würden uns über Ihren Beitritt, die Bestellung eines Abos der Z-aktuell oder Ihre Spende sehr freuen. => Zur Beitrittserklärung

Unsere Kontaktdaten: Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg - Telefon: (040) 689 13 700
Allgemeine Sprechzeit: Montag bis Freitag von 10:00 bis 12:00 Uhr.


 
 

Studien zu Zwangsstörungen

An der Goethe Universität Frankfurt (05/2020), dem Universitätsklinikum Heidelberg (04/2020), dem UKE-Hamburg (03/2020), der der KJP der Uniklinik Dresden (03/2019), dem UKE-Hamburg (03/2019), der Uniklinik Tübingen (03/2019), der Universität Hamburg (10/2018) und am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt (07/2018) finden Studien zu Zwangsstörungen statt. Betroffene sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. mehr=>>


 
 

Frage an Psychotherapeuten:
Wer führt Exposition bei Zwängen als intensive Blockbehandlung durch?

Die Expositionsbehandlung stellt ein wesentliches Element in der Behandlung von Zwangsstörungen dar. Die DGZ e.V. möchte in Erfahrung bringen, ob und wie viele Psychotherapeuten diese Methode in einer intensiven Form der Blockbehandlung anwenden, die folgenden Kriterien entspricht:
1. Umfang:  mind. an 3 Tagen innerhalb einer Woche mit mind. 3 Therapiestunden (3x3-Schema)
2. Begleitung durch den Therapeuten
3. Begleitung zum Ort des Auftretens der Zwänge (z.B. häuslichen Umfeld) 
Wir möchten die Anwendung und Verbreitung solcher effektiven Behandlungskonzepte in Deutschland fördern und ein Netzwerk an interessierten Therapeutinnen und Therapeuten aufbauen, die sich für solche Konzepte begeistern. Wir würden uns freuen, wenn uns Therapeuten, die bereits in dieser Form arbeiten oder es beabsichtigen uns dies per Mail an zwang@t-online.de mitteilen.


 
 

DGZ-Vorsitzende Antonia Peters mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Antonia Peters das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre über 20-jährige Tätigkeit als Vorstandsmitglied in der "Deutschen Gesellschaft Zwangserkrankungen e. V." sowie für ihren langjährigen Einsatz im Verein "Irre menschlich Hamburg e. V" verliehen. Der Bundespräsident verleiht als Staatsoberhaupt den Orden für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland. Die gelernte Erzieherin hat die Auszeichnung für ihr ehrenamtliches Engagement zur Prävention und Aufklärung von Zwangsstörungen erhalten.
Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks hat die Auszeichnung am 6. März 2020 im Rahmen einer Feierstunde im Turmsaal des Hamburger Rathauses überreicht. Mehr=>
Dazu ein kurzes Video des TV-Senders Hamburg1=>


 
 

Coronavirus - Sie sind nicht allein

Das Coronavirus hält Deutschland in seinem Bann. Unser Leben wird von Tag zu Tag weiter eingeschränkt. Soziale Kontakte sollen auf das absolut notwendige Maß beschränkt werden. Anlaufstellen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen sind weitgehend geschlossen, was auch für Selbsthilfezentren gilt, in denen sich Selbsthilfegruppen treffen.
Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind für die Bevölkerung eine große Belastung.
Für Menschen mit Zwangsstörungen ist die Belastung um ein vielfaches höher. Ich leide mit Ihnen, weil ich mir aus eigener Erfahrung vorstellen kann, wie schwer es ist, mit Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken das tägliche Leben unter diesen Bedingungen zu meistern.
Viele Betroffene fühlen sich in ihren Zwängen bestätigt und werden mehr waschen, putzen und kontrollieren. Es ist eine vertrackte Situation für uns, wenn die gnadenlose Welt der Zwänge mit realen Gefahren zusammentrifft. Eine vergleichbare Situation gab es weltweit noch nie und niemand kann sagen, wie lange diese Ausnahmesituation anhalten wird.
Um Sie in dieser schweren Zeit nicht allein zu lassen, werden wir Ihnen weiterhin telefonisch und über das Forum auf dieser Homepage nach Kräften zur Seite stehen. Sie erreichen uns montags bis freitags in der Zeit von 10:00 bis 12:00 Uhr unter (040) 689 13 700. Bei Bedarf werden wir unser telefonisches Angebot erweitern.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen die richtige Mischung aus Vernunft, Gelassenheit, Information und Vorsicht, die es braucht, um dem Virus zu trotzen.
Herzlichst, Ihre Antonia Peters.

Hier noch zwei tröstende YouTube-Videos zum Coronavirus vom 22.03.2020:
"What the World Needs Now" von Burt Bacharach in einer Fassung für virtuelle Orchester
Neil Diamond singt "Sweet Caroline" mit einem neuen Text zur "Covid-19" Pandemie.


 
 

Kontrollzwänge: Verständlich erklärt
Das Webvideoprojekt "Kontrollzwänge: Verständlich erklärt" ist ein acht minütiges Erklärvideo, das versucht, Zwangsstörungen, deren Ursachen, Theorien, Symptome und Therapiemöglichkeiten möglichst einfach zu erklären. Der Film richtet sich an Interessierte, Angehörige sowie Betroffene.
Ein Film von Felix Borns, Student Mediendesign an der Hochschule Trier mehr=>


 
 

Selbsthilfe tut gut

Als Ergänzung zur Psychotherapie können Selbsthilfegruppen einen hilfreichen Beitrag leisten, um Zwänge zu bewältigen. Selbsthilfegruppen sind auch ein wichtiger Teil des Gesundheitssystems, weil sie z.B. zur Aufklärung über die Störung beitragen und dem Austausch unter Betroffenen dienen. Wenn Sie sich über die Ziele und die Arbeitsweise von Selbsthilfegruppen informieren möchten oder in unserer SHG-Liste nachschauen wollen, ob es in Ihrer Region eine Selbsthilfegruppe zu Zwängen gibt, finden Sie hier mehr=>.
Und hier=> ein kleiner und netter Film zur Selbsthilfe: Vielen Dank für das Gespräch! von NAKOS.


 
 

Habe ich eine Zwangsstörung?

Mit diesem Selbsttest können Sie prüfen, ob Sie ggf. unter einer Zwangsstörung leiden. Der Test umfasst diese 5 Fragen:
(1) Waschen und putzen Sie sehr viel?
(2) Kontrollieren Sie sehr viel?
(3) Haben Sie quälende Gedanken, die Sie loswerden möchten, aber nicht können?
(4) Brauchen Sie für Alltagstätigkeiten sehr lange?
(5) Machen Sie sich Gedanken um Ordnung und Symmetrie?
Wenn Sie mindestens eine der obigen Fragen mit "Ja" beantwortet haben und zudem eine Beeinträchtigung erleben, könnte bei Ihnen eine Zwangsstörung gegeben sein. Ist dies der Fall nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihrem Hausarzt, einem Psychotherapeuten oder Facharzt für Psychiatrie auf, der eine gesicherte Diagnose stellen wird.


 
 

Therapeuten gesucht

Wenn Sie als psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut Interesse an der Behandlung von Zwangsstörungen haben, nehmen wir Sie gerne in unsere Liste der Therapeuten auf. Hier der Link zu unserem Fragebogen für Therapeuten. mehr=>>


 
 

Förderung der Selbsthilfe nach § 20 h SGB V
Als Bundesorganisationen der Selbsthilfe haben wir im Jahr 2020 pauschale Fördergelder der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 26.000,00 Euro erhalten. Ohne diese Zuwendungen wäre unsere Arbeit nur halb so erfolgreich gewesen. Unser herzlicher Dank gilt namentlich diesen Krankenkassen und Verbänden: Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), AOK-Bundesverband (GbR), BKK-Dachverband e.V., IKK e.V., Knappschaft, Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.


 

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25. + 26. 09.2020
DGZ-Jubiläumstagung in Leipzig
Verschoben auf 07. + 08. 05. 2021

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Ein Quiz zu Zwangsstörungen
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Zwänge verstehen und überwinden
Ein YouTube Kanal
von Prof. Dr. Willy Ecker,
Mitglied im wissenschaftlichen
Beirat der DGZ
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